Doing Heritage – das ist ein Terminus, der nicht wörtlich übersetzt werden kann. Er wurde analog gebildet zu Termini wie “Doing Gender”, “Doing City” etc. Der Terminus verweist darauf, dass es sich bei Gender, Stadt und eben auch Heritage nicht um feste Gegenstände handelt, sondern dass diese Produkt und Voraussetzungen diskursiver und performativer Praktiken und Prozesse sind.
Speziell auf Heritage bezogen muss also gefragt werden: wie und von wem wird etwas als Heritage identifiziert, durch welche Auswahlprozesse wird dieses definiert, über welche Praktiken wird Wissen daüber produziert, in welche Formationen wird Heritage gebracht und diskursiv vermittelt bzw. inszeniert?!